Vegane Omega 3-Fettsäuren

Bewegungsapparat - Energiestoffwechsel - Herz-Kreislauf

Mikroalgen mit hohem natürlichen EPA- und DHA-Gehalt für die vegane Lebensweise.

Omega 3-Fettsäuren zählen zu den essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Im menschlichen Stoffwechsel erfüllen sie zahlreiche wichtige physiologische Funktionen im mitochondrialen Energiestoffwechsel, Herz-Kreislauf-, Nerven- und Immunsystem sowie während der Schwangerschaft. Zu den wichtigsten Omega 3-Fettsäuren zählen EPA und die DHA.

 

Vegane Omega 3-Fettsäuren mit EPA/DHA

Zu den wichtigsten Omega 3-Fettsäuren zählen EPA (Eicosapentaensäure) und die DHA (Docosahexaensäure). Primäre Quelle für EPA und DHA war bisher Fischöl.

Der Wissenschaft ist es nunmehr gelungen, mit der Mikroalge Schizochytrium species eine neue, natürliche Quelle für EPA und DHA  ausfindig zu machen.

  • Einzige bekannte vegane Quelle für EPA und DHA.
  • Hochwertiges Algenöl als Alternative zu herkömmlichen Fischöl.
  • Hohe Compliance aufgrund des neutralen Geschmacks und Geruchs.

Umweltgedanke und Nachhaltigkeit

EPA und DHA aus Algen sind nachhaltig und umweltschonend. Fische reichen ihren hohen Omega-3-Fettsäuren-Gehalt über die Nahrungsaufnahme von Algen an. Omega 3-Fettsäuren aus Algenöl kommen daher direkt von der Quelle (Algen), ohne den Umweg über die Nahrungskette Fisch. Die Fisch- und Krillbestände werden geschont und es wird nicht in das natürliche Ökosystem des Meeres eingegriffen.

Pflanzliche Öle

Leinöl stellt ebenfalls eine mögliche Omega 3-Quelle dar. Im Gegensatz zur Mikroalge Schizochytrium species enthält es Omega 3-Fettsäuren in Form von ALA (56-71%). Jedoch kein EPA und DHA. Der Körper kann ALA allerdings nur zu maximal 5 % in EPA und zu 0,5 % in DHA umwandeln. Pflanzliche Öle eigenen sich daher in üblichen Verzehrmengen grundsätzlich nicht für eine ausreichende Versorgung mit EPA und DHA.

Anwendungsbereich

  1. Zellenergiestoffwechselstörungen (Mitochondriopathien)
  2. Herz-Kreislauf-System: Stärkung der Herz-Kreislauf-Funktion, Schlaganfallprophylaxe, Hypertonie und erhöhten Cholesterin- und Triglycerid-Werten
  3. Neurologische Stärkung: Verbesserung der Konzentration und des Gedächtnisses bei Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS) und Depressionen
  4. Begleitend bei neurodegenerative Erkrankungen (Demenz und Alzheimer)
  5. Erhalt der Sehkraft
  6. Schwangerschaft und Stillzeit
  7. Immunregulation bei entzündlichen Erkrankungen (Arthritis oder Colitis)

Weitere Informationen

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Literatur

  • Gröber Uwe: Orthomolekulare Medizin, Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte, 3. Auflage (2008), Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart, ISBN: 978-3-8047-1927-9
  • D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 1. Auflage, Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2013. ISBN: 978-3-86528-143-2
  • EJ Baker, et al (2016): Metabolism and functional effects of plant-derived omega-3 fatty acids in humans. Progress in lipid research. 64,30–56